Allgemein · Budget-Fun

FUN-anzplanning by Plansmeetlife 2023

Meine Funanzplanning Methode umfasst mehrere Zugänge, die gerade für Familien und Frauen eine Erleichterung sein können, da es visuell dargestellt wird.

Budgetieren kann Spaß machen und muss nicht immer nur mit Sorgen überschattet sein. Es gilt sich einerseits sein Geld gut einzuteilen, Monat für Monat aber auch sich Polster zu schaffen für Ausgaben mit denen man gerade nicht rechnet. Gerade wenn man Kinder hat und diese dann auch groß werden und fast wie Erwachsene zählen, ist es eine Herausforderung mit dem Gehalt von zwei Menschen auszukommen.

Daher auch mein Zugang über Bargeld und Kuverts – wie meine Oma damals – und einer guten Jahresübersicht der laufenden Kosten sowie der Einbindung der „großen“ Feste die über das Jahr auf uns zukommen, einen Plan zu erstellen, der dir zumindest die Gewissheit gibt, nicht Hilflos dem Ganzen ausgesetzt zu sein.

Alles beginnt mit einer guten Jahresübersicht.

Für diese Übersicht habe ich insgesamt 4 Seiten gewählt. Eine Doppelseite für monatliche Fixkosten, eine Doppelseite für Fixkosten die in Jahres-, Halbjahres-, Quartals-, 2-Monatlichen- Beträgen abgebucht oder bezahlt werden müssen.

Um sich der insgesamten Monatlichen Kosten bewusst zu werden ist es eine Möglichkeit alle Kosten zusammen zu rechnen und die Summe durch die Menge der Abbuchungshäufigkeit zu dividieren.

Sprich, wird ein Betrag Halbjährlich abgebucht, zähle ich die beiden Beträge zusammen und dividiere sie durch 12. So kann ich meine monatlichen Betrag errechnen, den ich mir weg legen muss um diese Kosten alle 6 Monate zu decken.

Meine Planung beginnt immer in einer bestimmten Abrechnungsperiode. Das kann bei dem einen am 1. beginnen und am Letzten enden. Aber es kann auch am 15. beginnen oder an jedem anderen Tag. Gerade wenn man mehrmals im Monat Geldbeträge erhält, kann es einen guten Überblick geben, welche Zahlung mit welchem Einkommen abgedeckt werden kann.

Wenn ich mir hier einen vernünftigen Kostenplan erstellt habe, kann es durchaus sein, dass ich 2 Budgets für den Monat plane. Das Budget ist ein Spiegel unseres Lebens, also kann es nur individuell angepasst werden. Meine Inserts helfen dabei.

Zielsetzung.

Monat für Monat in kleinen Schritten. Manchmal muss man erst das Chaos ertragen und dafür kleine Lichtblicke schaffen. Ich habe mir dafür immer kleine Ziele gesetzt um nicht den Mut zu verlieren.

  • Halte dich an das Budget
  • Notiere die Barausgaben
  • Halte durch!
  • Jeder Cent ist besser als kein Cent!

Erste Übersicht schaffen.

Diese Übersicht nehme ich als PLAN und direkt auch für die IST-Erfassung. Mit was RECHNE ich? Was wurde TATSÄCHLICH gebucht.

Geplant wird immer eher abgerundet. Besser mit weniger Einnahmen planen und sich um den Euro hier und da „freuen“. Unter Einnahmen erfasse ich auch, wenn ich Geld aus dem Sparkonto oder aus den Sinking Funds entnehme und es schon vorher weiß.

Hier erfasse ich somit alle Ausgaben:

  • Einnahmen die ich sicher erwarte
  • Sinking Funds auf die ich sicher zugreife
  • Ausgaben wie Fixkosten/Rechnungen die ich bezahlen muss
  • Budget der variablen Kosten die sich aus dem Rest ergeben
  • Sinking Fund Sparziele

Ungeplant.

Zuerst den Kontostand der geplanten Abrechnungsperiode eintragen. Danach werden alle ungeplanten Ausgaben oder auch Einnahmen über den Zeitraum erfasst. Dies betrifft alle Ausgaben die Kontobewegungen verursachen.

Ein Beispiel:

Es könnte sein, dass du eine Reparatur am Auto hast, diese aber mit deinem Sinking Fund begleichen kannst. Vor Ort aber mit Karte bezahlst.

Also trägst du die Kategorie „Auto“ ein, das Datum, Beschreibung „Reparatur“ und die Rechnungssumme unter „Minus“. Ist es abgebucht machst du einen Haken in der „OK“ Spalte.
Die anschließende Entnahme aus dem Sinking Fund trägst du wieder unter Kategorie „Auto SF“, das Datum, Beschreibung „IN für Reparatur“ und die Entnahmesumme unter „Plus“ ein. Ist es auf dem Konto retour, machst du einen Haken in der „OK“ Spalte.

Am Ende deiner Abrechnungsperiode zählst du „+“ und „-“ jeweils zusammen und siehst ob du alle Sonderkosten decken konntest.

Variable Ausgabenerfassung.

In der Monatlichen Übersicht haben wir erstmals die variablen Ausgaben in Budgets eingeteilt. Wie ich das genau mache und was ich alles einbeziehe kannst du auf meinem Blog nachlesen.

Grundsätzlich notiere hier deine Kategorien und nutze darunter die Spalten um einzutragen WELCHE Kategorie betrifft deine Ausgabe, aus WELCHEM Kuvert kam dieses Geld, WOFÜR hast du es ausgegeben und den GENAUEN Betrag.

Idealerweise markierst du dir die verschiedenen Kategorien mit unterschiedlichen Farben um am Ende einfacher eine Bilanz (Gesamtsumme) zu ziehen.

Fixkosten.

Da wir uns entschieden haben, ein eigenes Unterkonto für laufende fixe Abbuchungen zu erstellen, ist dies vielleicht auch für dich eine Möglichkeit Ruhe auf deinem Konto einkehren zu lassen.

Dieses Konto nutze ich nicht nur für alle Kosten wie Strom, Versicherungen, Betriebskosten etc. pp. sondern auch für die Ansparung der Durchschnittsbeträge der Jährlichen oder Halbjährlichen ….. etc. Beträge. Somit stelle ich immer sicher, dass auf diesem Konto Geld zur Verfügung steht, welches ich in unregelmäßigen Abständen auch brauche und ich es nicht aus den laufenden Einnahmen stemmen muss. Vielleicht lässt dein Konto auch diese Möglichkeit zu.

Finanzkalender.

Der Finanzkalender ist nun bereit auch gefüllt zu werden. Alle erfassten Daten werden hier nach Datum erfasst. Am Ende jeder Woche wird der Kontostand geplant notiert. Im laufenden Zeitraum kontrolliert und der IST Kontostand beobachtet. Ist man laut Plan – perfekt! Weicht man ab, ist dies eine gute Möglichkeit sehr rasch nachzuvollziehen wie 1. das Konto sich weiter entwickelt und 2. woher dies Abweichung kommt.

Sinking Fund – Sparchallenges.

Sinking Funds sind Kurzsparformen, wie in einem Blogpost von mir schon erklärt. Wer sich mit dem Thema Cashenvelops oder ZeroBasedBudget beschäftigt, sieht oft die Ausdrücke wie Sinking Fund 1 oder Sinking Fund 2. Im Grunde kann damit alles bespart werden. Jedoch ist es aus wirtschaftlicher Seite besser, sich wirklich auf KURZSPARFORMEN zu konzentrieren. Wie Weihnachten, den nächsten Urlaub, einen Runden bevorstehenden Geburtstag oder auch den Schulanfang.

Sparchallenges sind in aller Munde und bringen ein wenig Spaß in den Budgetalltag. Es geht darum zum Beispiel jeden 5 Euro Schein, den man erhält, weg zu legen (5,- Euro Challenge) oder bestimmte Beträge aus den variablen Budgets abzuzwicken (52 Wochen Challenge). Der Gedanke ist, Geld, dass nicht mehr im Kuvert ist, gibt man nicht aus.

Auch uns hat es einmal sehr geholfen. Unsere Geschirrspülmaschine ging kaputt und ich hatte zufällig genau den notwendigen Betrag in der 52 Wochen Challenge angespart. Fast unbemerkt.

Wochenabschluss.

Ich nutze es eher nicht, aber ich habe gesehen, dass sehr vielen die wöchentliche Kontrolle sehr gut tut.

Diese Übersicht gibt Rückmeldung wie viel Bargeld in dieser Woche aus den variablen Budgets geflossen ist. Natürlich kann man es auch nutzen um Bargeldlos die Übersicht zu behalten.

Bargeld Template.

Diese Vorlage soll eine Hilfe sein, das Bargeld schon so von der Bank zu holen wie man es in den Kuverts auch direkt aufteilt.

Gesamt unten betrifft die Anzahl der Banknoten insgesamt.

Gesamt seitlich die Summe der Banknotenbeträge zur Überprüfung.

Der Automat verlangt eine Gesamtsumme und meist kann man dann die Banknoten auswählen. Das tue ich dann nach meinen Aufzeichnungen nach.

Auch Sinking Fund Beträge trage ich hier ein.

Recap.

Manchmal weiß man nicht so recht woran es gelegen hat, dass ein kleiner Tumult entstanden ist. Die kleinen Fragen nach dem Durchlaufen deines Budgetabschlusses sollen dir Helfen mehr Klarheit zu bekommen.

Niemand ist perfekt und gerade die Finanzen spiegeln das eigene Leben sehr stark wider. Also sei mild zu dir/euch und schaut einfach wie du dich stetig verbessern kannst. Auch in Mikroschritten.

Sinking Funds.

Wie schon beschrieben sind Sinking Funds für mich Kurzsparformen. Sie sollen das Budget in dem Moment entlasten, wenn der besagte Termin bevor steht. Im Bundle erhältst du auch Sinking Fund Tracker für deine ganz persönlichen Sparziele. Mir persönlich macht es Freude nicht nur die Kuverts dabei zu beobachten wie sie dicker werden, sondern auch die Vorlagen auszumalen. So füllt sich allmählich nicht nur das Kuvert sondern auch der Tracker.

Ich hoffe ich konnte dir einen guten Überblick über den Finanzplaner 2023 geben. Er wird dir mit ein bisschen Übung rasch von der Hand gehen. Anfangs ist es immer etwas mühsamer bis alle Inhalte ausgefüllt und erfasst worden sind, aber dann Stück für Stück wird es sich fügen.

Viel Freude bei der Fun-anzplanung !

Alles Liebe,

Nina

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www.instagram.com/plansmeetlife

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