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HB 90 Methode

Was und wozu man diese Methode nutzen kann und warum ich sie als sehr hilfreich finde, möchte ich euch hier näher bringen.

Es gibt eine Tonne an YouTube Material also feel free dort auch zu recherchieren, aber meine Definition bezieht sich auf heartbreathings.com , unter Sara Cannon, die so wunderbare Workshops dazu anbietet.

Strategie Nummer 1:

First of all: Die Zeit. Wir geben uns oft zu wenig davon um spürbare Ergebnisse zu haben. Eine Woche, ein Monat.. Wir benötigen neben all unseren Alltagsaufgaben einfach einen größeren Horizont. Und da kommt die HB 90 Methode zu tragen. Sie erstreckt sich über ein komplettes Quartal. Dazu werden ganz klare Ziele definiert und diese dann in kleine Aufgaben herunter gebrochen.
Im Kanban-Stil mit Post Its können sie visuell klare Aufgaben vorgeben und so nimmt man einfach immer einen neuen Zettel und tut, was darauf steht. Ist man fertig, geht man zum nächsten Punkt über. Da es kein starres System ist, kann ich zwischen langen Tasks und kurzen Tasks wechseln. Wichtig ist einfach, dass ich meinem Ziel mit jeder Handlung einen Schritt näher komme. Und so wird es von einem „spürbaren“ Ergebnis, zu einem messbaren.

Strategie Nummer 2:

Reales Zeitmanagement. Wie oft nehmen wir uns etwas vor und dann kommt Leben dazwischen? Wir haben Kinder oder ein sehr aktives Leben. Daher sind wir in Bewegung. Ständig. Oder zumindest sehr oft. Hier geht es nicht darum, die Zeit zu setzen die man gerne für das Ziel hätte oder man glaubt zu haben, sondern ECHTE und REALE Minuten. Das schließt auch Dinge mit ein, wie ZEITPOLSTER.
Gerade in 3 Monaten kann so viel passieren! Krankheiten, Urlaub, oder auch einfach Freizeiten die man unbedingt braucht muss man sich auch nehmen können. Vorher gab es das Ziel und es wurde mit Motivation angegangen. Stress macht sich breit, vor allem wenn man merkt, dass es nicht mehr so einfach ins Leben zu integrieren ist. Unterm Strich – man ist ausgebrannt und arbeitet gar nicht mehr am eigenen Ziel.
Zeitpolster sollen hier Vorkehrungen treffen. Besser eine halbe Stunde pro Woche am Ziel arbeiten, als 2 Stunden und dann nicht mehr.
Es fühlt sich sehr gut an sich selbst hier Freiheit zu geben und wirklich zu schauen welche Möglichkeiten man für seine Ziele oder Projekte hat. Denn sollten diese Zeitpolster nicht gebraucht werden, kann man immer noch die Zeit für die Ziele nutzen.

Strategie Nummer 3:

Outcome Levels. Ja, auch das gehört zu einem natürlichen und realen Plan. Eine eigene Zufriedenheitsskala. Was ist das Minimum. Welche Zielerreichung wäre gut und was außer 100% Prozent Zielerreichung würde mich hoch erfreuen!? Denn eine Reale, eine Challenge und eine Traum-Zielerreichung ist ein sehr schöner und angenehmer Weg sich seiner Ziele zu nähern und es machbarer zu sehen. Denn wenn das Ziel erreichbar wirkt, dann ist die Motivation natürlich hoch weiter zu gehen. Auch wenn das nicht Voraussetzung ist um dieses Ziel anzugehen.
So macht es auch diese Level messbar und dadurch bewusster.

Strategie Nummer 4:

Mini Aufgaben lassen den Prozess etwas leichter wirken. Manch einer könnte sich durch die vielen kleinen Dinge überfordert fühlen, aber diese lassen sich ja auch leicht zusammen fassen. Wie schon gesagt – es ist ein System, dass man selbst befüllt und daher natürlich seine eigenen Regeln mit einfließen lassen kann. Gerade bei großen Projekten jedoch, die über einen längeren Zeitraum laufen, sind diese Mini Aufgaben hilfreich, da man immer wieder in kleinen Schritten etwas geschafft hat.

Strategie Nummer 5:

Rückblicke sind immer ein perfekter Wegbegleiter um sich noch mal in Erinnerung zu rufen, was denn wirklich möglich ist und was vielleicht nur erträumt wurde. Monatlich auf das Quartal zurück zu blicken ist ein guter Lehrer für neue Schritte, die hier noch benötigt werden. Wie schon in meinem Posting auf Instagram erwähnt, ist nach dem Quartal ja nicht unbedingt das Leben vorbei. Ziele können durchaus auch in die nächste Quartalsplanung genommen werden. Meist ist es ja genau das Problem, dass wir hier keiner Deadline ausgesetzt sind.

Wie nun umsetzen?

Nehmen wir an, wir wollen die komplette Wohnung aussortieren?

Unser messbares Ziel ist: Nach 3 Monaten (real) drei Räume, (gut) sechs Räume, (best) sechs Räume und den Abstellraum durchgeputzt und ausgemistet zu haben.

Bedeutet: Mindestens 1 Raum pro Monat. Das ist machbar.
Mini-Aufgaben: täglich 15 Minuten in diesem Raum etwas ausmisten, reinigen oder reparieren

Da ich aber Puffer einplane, ziehe ich mir pro Woche 2 Tage ab, in denen ich die Freizeit genieße und 2 Tage an denen ich keine Zeit habe oder krank bin.

Somit habe ich 3 Tage je 15 Minuten für diesen Raum. Machbar oder? Bin ich nicht krank oder habe ich die Zeit, sind 5 Tage je 15 Minuten möglich. Somit ergeben sich mindestens 3 Stunden für ein Monat und maximal 5 Stunden für ein Monat für mein Ziel mein Zuhause auf links zu drehen 🙂

Hier nochmal eine Grafik dazu:

Es ist ein so wunderbares System und macht Spaß Dinge erledigt zu bekommen!

Für Fragen bin ich natürlich für euch da!

Bis zum nächsten Mal!

Alles Liebe,
Nina

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